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Klinische Leitfäden, bewährte Methoden und Einblicke für Therapeuten, die standardisierte Assessments einsetzen.

Einstieg in die digitale Diagnostik: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Therapeutinnen und Therapeuten
Sie haben sich entschieden, digitale Verlaufsmessung in Ihre Praxis zu integrieren. Die Evidenz spricht dafür, Ihre Patientinnen und Patienten profitieren davon, und es ist an der Zeit. Wie geht es nun weiter?

Die versteckten Kosten manueller Auswertung: Warum automatisierte Testauswertung wichtig ist
Sie sind ein erfahrener Kliniker. Sie können einen PHQ-9 im Schlaf auswerten. Neun Zahlen addieren, den Schweregradbereich prüfen, fertig. Was soll da schiefgehen?

Die richtige Testbatterie für Ihre Praxis zusammenstellen
Sie sind überzeugt, dass routinemässige Outcome-Messung sinnvoll ist. Sie kennen die Evidenz. Sie wollen loslegen. Und dann stehen Sie vor der praktischen Frage: Welche Instrumente soll ich eigentlich einsetzen?

CUDIT-R: Screening auf Cannabiskonsumstörungen in Zeiten der Normalisierung
Die Legalisierung und kulturelle Normalisierung von Cannabis haben verändert, wie Patienten über ihren Konsum denken und sprechen. Was einst ein Verhalten war, das Patienten verheimlichten, ist heute etwas, das viele offen diskutieren...

ADHD-Screening bei Erwachsenen: Die ASRS in der klinischen Praxis
ADHD bei Erwachsenen ist derzeit in aller Munde. Das Bewusstsein ist stark gestiegen, die Zuweisungen haben sich vervielfacht, und plötzlich scheint jede klinische Praxis Patienten zu betreuen, die...

PHQ-15: Wenn der Körper ausspricht, was die Psyche nicht kann — Erfassung somatischer Symptome
Kopfschmerzen. Bauchschmerzen. Rückenschmerzen. Schwindel. Erschöpfung, die kein Schlaf behebt. Viele Patienten stellen sich bei psychotherapeutischen Fachkräften mit körperlichen Beschwerden vor, die...

BSL-23: Messung der Borderline-Symptomschwere und des Behandlungsverlaufs
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) gehört zu den klinisch anspruchsvollsten Störungen in der Behandlung -- und in der Messung. Die emotionale Instabilität, das zwischenmenschliche Chaos un...

Behandlungs-Non-Response frühzeitig erkennen: Ein datengestützter Ansatz
Ein Patient kommt seit zwei Monaten zur Therapie. Er ist engagiert, reflektiert, erledigt seine Hausaufgaben. Die Sitzungen fühlen sich produktiv an. Sie leisten beide gute Arbeit — so scheint es zumindest.

SDQ: Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen erfassen mit dem Strengths and Difficulties Questionnaire
Die Erfassung psychischer Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen stellt besondere Herausforderungen dar. Junge Menschen verfügen oft nicht über die Sprache, um ihre inneren Erfahrungen zu beschreiben...
CORE-OM: Das Instrument zur Erfassung des klinischen Gesamtfortschritts
Die meisten klinischen Outcome-Masse konzentrieren sich auf eine einzelne Dimension: Depression, Angst, Alkoholkonsum. Therapie adressiert jedoch selten nur eine einzige Dimension. Patienten kommen mit komplexen, sich überschneidenden Schwierigkeiten...

EAT-26: Screening auf Essstörungen in der psychotherapeutischen Praxis
Essstörungen haben die höchste Mortalitätsrate aller psychischen Erkrankungen und gehören dennoch zu den am häufigsten unterdiagnostizierten. Die durchschnittliche Verzögerung zwischen Symptombeginn und Behandlung beträgt 4 bis 5 Jahre. Ein Teil des Problems...

Wie routinemäßige Diagnostik die therapeutische Beziehung stärkt (statt sie zu untergraben)
Der häufigste Einwand von Therapeuten gegen routinemäßiges Outcome-Monitoring lautet ungefähr so: „Ich möchte meine Patienten nicht auf Zahlen reduzieren. Die therapeutische Beziehung ist das, was h...

AUDIT: Der Goldstandard für das Alkohol-Screening in der klinischen Praxis
Alkoholkonsumstörungen gehören zu den häufigsten und am stärksten untererkannten Störungen in der psychischen Gesundheitsversorgung. Patienten mit Depressionen, Angststörungen, PTBS und Schlafstöru...

Patientenanonymität bei digitaler Diagnostik: Warum sie wichtig ist und wie sie funktioniert
Digitale Gesundheitstools versprechen Effizienz. Gleichzeitig werfen sie berechtigte Fragen zu Datensicherheit, Patientenschutz und klinischer Ethik auf. Wenn es um psychologische Diagnostik geht — um...

Der WHO-5 Wohlbefindens-Index: Der 5-Fragen-Screener, den jede Praxis nutzen sollte
Mit fünf Items und etwa einer Minute Bearbeitungszeit ist der WHO-5 Wohlbefindens-Index der kürzeste validierte psychische Gesundheitsscreener im breiten klinischen Einsatz. Gleichzeitig ist er einer der am meisten unterschätzten.

Digitale vs. papierbasierte Diagnostik: Was die Forschung tatsächlich zeigt
Wenn Sie in der psychologischen Diagnostik noch Papierfragebögen verwenden, sind Sie damit nicht allein. Viele Behandelnde sind verständlicherweise zurückhaltend, wenn es darum geht, bewährte Abläufe zu ändern. Doch die Forschungslage zum Vergleich digitaler und papierbasierter Durchführung ist inzwischen umfangreich...

Der DASS-21: Ein Instrument für Depression, Angst und Stress
Wenn ein Patient in Ihre Praxis kommt, bringt er selten ein einzelnes, sauber kategorisierbares Problem mit. Depression geht in Angst über. Angst verstärkt Stress. Stress verschlimmert die Depression. Sie brauchen ein Instrument, das diese klinische Realität abbildet.

Measurement-Based Care: Die evidenzbasierte Praxis, die die meisten Therapeutinnen und Therapeuten nicht anwenden
Ein unbequemer Befund aus der Psychotherapieforschung: Behandelnde schätzen den Zustand ihrer Patientinnen und Patienten schlecht ein. Studien zeigen durchgehend, dass Therapeutinnen und Therapeuten eine Verschlechterung in rund 90 % der Fälle nicht erkennen...

Der GAD-7: Angst effektiv screenen und im Verlauf erfassen
Angststörungen sind weltweit die häufigsten psychischen Erkrankungen und werden dennoch in der klinischen Praxis zu selten diagnostiziert. Die Generalized Anxiety Disorder 7-item Scale (GAD-7) wurde entwickelt, um diese Lücke zu schließen...

Der PHQ-9: Ein umfassender Leitfaden zum Depressionsscreening für Behandelnde
Ein umfassender Leitfaden zum PHQ-9-Depressionsscreener: Auswertung, Item-Level-Analyse, Integration in messungsbasierte Versorgung und häufige klinische Fallstricke.